Verrechnungspreise sind der Top-Prüfungsschwerpunkt bei Konzern-Betriebsprüfungen. Wer keine prüfungsfeste Dokumentation vorlegen kann, riskiert Schätzung — und in der Regel zu seinen Lasten. Wann die Doku Pflicht ist und was sie enthalten muss.

Was Verrechnungspreise sind

Verrechnungspreise sind die Preise, zu denen verbundene Unternehmen untereinander leisten oder liefern. Klassische Fälle:

Diese Preise müssen dem Fremdvergleichsgrundsatz entsprechen: Sie müssen so kalkuliert sein, wie sie unter unabhängigen Dritten gelängen würden. Wer zu hoch oder zu niedrig ansetzt, verschiebt Gewinne — und genau das prüft das Finanzamt.

Wann die Dokumentation Pflicht ist

Pflicht nach § 90 Abs. 3 AO i.V.m. GAufzV

Eine Dokumentation ist Pflicht, wenn:

Master File & Local File (CbCR)

Für größere Konzerne (Konzernumsatz > 750 Mio. €) gilt zusätzlich:

Was die Dokumentation enthalten muss

Sachverhaltsdarstellung

Angemessenheitsanalyse

Vorlagefrist 30 Tage

Bei Betriebsprüfung muss die Verrechnungspreisdokumentation innerhalb von 30 Tagen vorgelegt werden. Wer das nicht schafft, gilt als säumig. Für außergewöhnliche Geschäftsvorfälle (Restrukturierungen, IP-Transfers) verkürzt sich die Frist sogar auf 30 Tage nach Vornahme.

Sanktionen bei Verstoß

Was wir bei TABAK tun

Für jeden Mandanten mit grenzüberschreitenden Verflechtungen erstellen wir die Verrechnungspreis-Dokumentation prüfungsfest und aktuell. Wir koordinieren mit ausländischen Partner-Kanzleien, führen Benchmark-Studien mit Datenbanken wie TP-Catalyst oder RoyaltyStat durch und liefern die Master-File-/Local-File-Struktur in der von der OECD empfohlenen Form.

Verrechnungspreis-Doku prüfen.

Wir analysieren Ihre aktuelle Dokumentation auf prüfungsfeste Qualität und schließen die Lücken vor der nächsten BP.

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