Eine GmbH-Neugründung dauert 4–6 Wochen. Eine Vorratsgesellschaft ist in 3–5 Werktagen einsatzbereit — mit Handelsregistereintrag, Steuernummer und Bankkonto. Für bestimmte Situationen die richtige Lösung. Für andere nicht.
Was eine Vorratsgesellschaft ist
Eine Vorratsgesellschaft ist eine bereits gegründete, im Handelsregister eingetragene GmbH, die noch keine operative Tätigkeit aufgenommen hat. Sie wurde mit dem Stammkapital ausgestattet, ist steuerlich erfasst und hat ein Bankkonto. Sie wartet nur darauf, dass jemand sie kauft und mit Leben füllt.
Bei TABAK liegen Vorratsgesellschaften ab 3.500 € bereit (zusätzlich zum Stammkapital, das im Kaufpreis enthalten ist).
Wann eine Vorratsgesellschaft sinnvoll ist
1. Zeitkritische Akquisition
Sie kaufen ein Unternehmen oder eine Immobilie und brauchen eine Akquisitionsgesellschaft — jetzt. Eine Neugründung dauert zu lange, der Verkäufer wartet nicht. Die Vorratsgesellschaft ist die einzige saubere Lösung.
2. Schnelle Vertragspartneröffnung
Sie wollen einen Liefer- oder Vertriebsvertrag mit einem Großkunden, der eine GmbH als Vertragspartei verlangt. Mit Vorratsgesellschaft sind Sie in einer Woche signaturfähig.
3. Banken- und KYC-Voraufgaben
Banken-KYC, BaFin-Anzeigen, IHK-Eintragungen lassen sich nur mit existierender Gesellschaft starten. Wer Wochen warten muss, verliert Optionen.
4. Strukturierungsoptionen vorausplanen
Bei mehrstufigen Holding-Strukturen mit Folgegesellschaften sind Vorratsgesellschaften oft die schnellste Lösung, sobald die Mutter steht.
Beim Übergang einer Vorratsgesellschaft auf einen neuen Gesellschafter gelten die Regeln der wirtschaftlichen Neugründung. Das heißt: erhöhte Anforderungen an Stammkapital-Erbringung, Offenlegungspflicht, Handelsregister-Anmeldung der wesentlichen Veränderungen. Wer das missachtet, riskiert persönliche Haftung der Geschäftsführer.
Wann eine Vorratsgesellschaft NICHT sinnvoll ist
1. Steuerliche »Altfälle« nutzen wollen
Manche Mandanten glauben, durch Übernahme einer alten Vorratsgesellschaft Verlustvorträge nutzen zu können. Falsch. § 8c KStG (Mantelkaufregelung) verhindert genau das: Bei Anteilsübergang über 50% verfallen Verlustvorträge.
2. Imagebedenken
Für manche Mandanten ist das »Beigeschmack« einer Vorratsgesellschaft störend — sie wollen den Namen ihrer GmbH von Anfang an. Hier ist Neugründung der saubere Weg.
3. Komplexere Gestaltungen
Bei Holdings mit besonderen Anforderungen an Gesellschaftsvertrag, Beteiligungsverhältnis und Geschäftszweck ist eine maßgeschneiderte Neugründung wirtschaftlicher als nachträgliche Anpassung der Vorratsgesellschaft.
Der Ablauf bei TABAK
- Auswahl der Gesellschaft (1 Tag): Aus dem Bestand wird eine passende Vorratsgesellschaft ausgewählt.
- Notarielle Anteilsübertragung (1–2 Tage): Anteilsübertragung vom Vorratsgesellschafter auf den neuen Gesellschafter.
- Gesellschafterbeschluss (gleicher Tag): Firmenänderung, Geschäftsleitung, Sitz, Geschäftszweck.
- Handelsregister-Anmeldung (1–3 Tage): Eintragung der wesentlichen Veränderungen.
- Bankvollmacht / KYC (parallel): Überführung der Bankvollmacht auf den neuen Geschäftsführer.
Gesamtdauer: 3–7 Werktage. Bei vorbereiteter Dokumentation und schnellen Beteiligten 3 Tage realistisch.
Kosten
- Vorratsgesellschaft ab 3.500 € (zzgl. Stammkapital 25.000 €)
- Notarkosten ca. 1.500–2.500 €
- Beratungshonorar 1.500–3.000 € (TABAK-Begleitung der gesamten Übertragung)
Gegenüber Neugründung mit 50.000 € Pauschalhonorar bei 4–6 Wochen Dauer ist die Vorratsgesellschaft also schneller, aber im Honorar nicht zwingend günstiger — abhängig vom Strukturierungsbedarf.
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Wir haben aktuell mehrere Vorratsgesellschaften im Bestand, die innerhalb einer Woche übertragungsbereit sind. Inkl. Bankkonto und Handelsregister.
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